Aktives Bodhicitta

  Chronik zur Entwicklung im Dharma-Tor

 

        Februar 1999

Gründung und Eröffnung des „Dharma-Tor Ammersee“ in gemieteten Räumen durch Ani Karma Tsultrim (damals noch bekannt unter ihrem weltlichen Namen Ingrid Hupfer-Neu) und eine kleine Gruppe von Dharma-Freunden.

        1999 bis 2005

Der „Interreligiöse Kreis Ammersee“ trifft sich regelmäßig im Dharma-Tor; einmal jährlich wird eine öffentliche Veranstaltung in einem Gemeindehaus vorbereitet und organisiert.

        Herbst 2001

Ringu Tulku Rinpoche kommt zum ersten Mal ins Dharma-Tor; von da an besucht er uns jedes Jahr, um uns Unterweisungen und Übertragungen zu geben. Es finden auch öffentliche Veranstaltun-gen in Schondorf und Landsberg und interreligiöse Treffen in St. Ottilien statt.

        Frühjahr 2002

Gründung des „Dharma-Tor Ammersee e.V., Gemeinschaft für buddhistische Praxis“.

        Frühjahr 2003

Gründung der „Dharma-Tor Ammersee Stiftung und des Sozialfonds zur Unterstützung der ganzheitlichen Gesundheit des Menschen durch die traditionelle buddhistische Meditation und Geisteskultur“.

        Sommer 2003 und Frühjahr 2004

S.E. Dzogchen Rinpoche besucht uns und gibt uns Unterweisungen und Übertragungen.

        Sommer 2005

Suche nach einem geeigneten Platz für ein eigenes Zentrum und Erwerb des alten Bauernhofs in Huttenried dank der finanziellen Hilfe von Sangha-Mitgliedern durch Spenden und Leihgelder.

        Oktober 2005

Umzug nach Huttenried in dieses alte, aber recht gut erhaltene und ausbaufähige Anwesen mit großem, verwildertem Garten.

        März 2006

Ani Karma Tsultrim erhält von Ringu Tulku Rinpoche die Ordination zur buddhistischen Nonne.

Das „Dharma-Tor Ammersee“ wird umbenannt in „Dharma-Tor“ und erhält von Rinpoche den zusätzlichen Namen „Bodhicharya Huttenried“.

        2006 und 2007

Dank größerer Spenden können einige notwendige Instandsetzungen ausgeführt und das Dach renoviert werden. Die von der Gemeinde vorgeschriebene Kleinkläranlage wird eingebaut, da Huttenried nicht an eine Kanalisation angeschlossen ist. Einige alte, undichte Fenster und Türen werden erneuert und ein Teil der Hausfassade wärmegedämmt, neu verputzt und gestrichen. Die Außenanlage an der Ostseite wird provisorisch gerichtet und der große Garten im Westen des Hauses zu einem Meditationspark im Zen-Stil umgestaltet. Der Plan für den Ausbau der Tenne für Meditations- und Retreat-Räume wird entworfen und beim Bauamt eingereicht. Der Ausbau kann dank der Hilfe großzügiger Sponsoren, die unser Bauprojekt unterstützen wollen, im November 2007 beginnen.

        2008

Im Frühjahr 2008 ist der Rohbau des Retreathauses fertiggestellt. Dann beginnt der Ausbau. Das DG wird zur Buddha-Halle ausgebaut und im EG und OG entstehen einige Retreatzimmer. Das Haus erhält eine Solaranlage und einen Treppenlift für behin-derte Praktizierende. Dann wird die Außenanlage an der Nordseite gerichtet. All das ist durch die großartige Unterstützung von Seiten der Sponsoren möglich, so dass wir diese große Bauphase im Frühjahr 2009 abschließen können.

Rinpoche segnet den neu gestalteten Garten mit einer Rauchopferpuja. Als besonderes glückverheißendes Zeichen erscheint über den Köpfen von Sangha-Mitgliedern ein kugelförmiges Regenbogenlicht, das zufällig auf einem Foto festgehalten wird. 

        2009

Im Frühjahr zaubert Salga, Thankamaler aus Nepal und einer von Rinpoches Brüdern, ein großes, traditionelles Wandgemälde in die Buddha-Halle. Im Herbst beginnen wir nach dem Abriss des Stalls mit dem Rohbau eines behindertengerechten Anbaus.

        2010 und 2011

Die Auswirkung der Finanzkrise in diesen Jahren bedeutet einen schweren finanziellen Einbruch, d.h. wir erhalten keine Spenden mehr. Die Unterstützung reicht gerade noch für den Rohbau dieses letzten Bauabschnitts. Im Sommer verkauft dann die Leiterin des Zentrums ihre Eigentumswohnung am Ammersee, damit der Anbau und die Außenanlage an der Ostseite fertiggestellt werden können. Auch wird ein großes Tor mit dem traditionellen buddhistischen Symbol - Dharma-Rad mit Gazellen - errichtet.

Bereits nach Beendigung der ersten großen Bauphase beginnt Ani Karma Tsultrim das Praxis-Angebot im Zentrum zu erweitern. So entsteht ein umfangreiches Programm mit Wochenend-Retreats zur Vertiefung der Dharma-Praxis, einem mehrjährigen praxisorientierten und alltagsbegleitenden Studien-Retreat, sowie einer Spiritual Care-Schulung.

        2012

Feuerpuja zur Segnung des Stupa-Platzes und zur endgültigen Fertigstellung des Zentrums.

        2010 bis 2013

Erster Durchgang des dreijährigen Studien-Retreats für Grundkurs und Aufbaukurs. Für besondere Themen aus dem frühen Buddhis-mus bzw. dem Mahayana laden wir die Nonne Ayya Sucinta vom buddhistischen Kloster Anenja Vihara im Allgäu und den Mönch Tenzin Peljor von Bodhicharya Berlin ein. Beide bereichern uns mit ihren tiefen und umfassenden Darlegungen.

        Herbst 2013

Beginn eines neuen Grund- und Aufbaukurses des mehrjährigen Studien-Retreats.

        Frühjahr 2014

Beginn des Stupa-Baus im Zentrumsgarten, der seit mehreren Jahren geplant und zum großen Teil bereits gesponsert war: Zuerst wird ein Podest gebaut, auf dem dann im Herbst ein Stein-Stupa aufgestellt werden soll. Unser Sangha hat vor einigen Monaten mit den Vorbereitungen für die Füllung des Stupa begonnen.

Möge der Bau des Stupa dem Zentrum und den dort Praktizierenden viel Segen bringen.

Möge unser Zentrum vielen Dharma-Praktizierenden eine spirituelle Heimat sein und in weite Zukunft hinein segensreich wirken.

Dank allen, die uns unterstützt haben und weiterhin unterstützen. Nur durch die Solidarität, Hilfe und ehrenamtliche Mitarbeit der Sangha-Mitglieder und Freunde kann ein solcher Ort bestehen, der für uns alle in dieser hektischen Welt eine wertvolle Oase der Stille und des Rückzugs ist. Und nur an einem solchen Dharma-Ort kann die Lehre des Buddha authentisch erhalten, kraftvoll übertragen und praktiziert werden.

Dank insbesondere den Mitgliedern des Stiftungsrats, Susanne Leyck, Robert Romanski und Martina Romanski, die seit den ersten Jahren am Ammersee dabei waren und dieses Zentrums-Pro-jekt mit Hingabe und Vertrauen zusammen mit Ani Karma Tsultrim mitgetragen haben.

Tiefen Dank auch an Ringu Tulku Rinpoche, der uns Lehren und Praxis-Methoden in seiner lebendigen, geschickten und direkten Art überträgt, und uns das Herz für tieferes Verständnis öffnet. Die Kraft seines Segens hat uns in all den Jahren begleitet und möge uns auch weit in die Zukunft hinein stützen.

Durchsuchen

Dharma-Tor Ammersee

1999 bis 2005

Dharma-Tor in Huttenried

seit Herbst 2005